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Das Wichtigste in Kürze zur Frage: „Was ist ein Kassenbuch?“

In diesen Zeilen möchten wir uns mit der Frage: „Was ist ein Kassenbuch?“ beschäftigen, denn wer sein Geschäft ordnungsgemäß führen möchte, muss eine ganze Reihe von Anforderungen erfüllen, insbesondere, wenn Geld im Spiel ist. Und dazu braucht es dann eine konforme Kasse, ein Kassenbuch oder einen Kassenbericht, ein Kassenzählprotokoll und Co. Aber die wichtigste Voraussetzung, um alles richtig zu machen, ist das Wissen, was mit diesen Begriffen überhaupt gemeint ist.

 

Das versteht man unter Kassenbuch

Wie der Name schon vermuten lässt, hat das Kassenbuch etwas mit der Kasse sowie mit der Buchführung zu tun. In der Tat werden im Kassenbuch alle Bareinnahmen und –ausgaben eines Unternehmens vermerkt. Dabei handelt es sich allerdings nicht gezwungenermaßen um ein Buch, sondern heutzutage wird das Kassenbuch meist computergesteuert erstellt. Im Idealfall liefert dir deine Kassensoftware automatisch alle Daten für einen schnellen Kassenbuch-Export.

 

So sieht ein ordnungsgemäßes Kassenbuch aus

Das Kassenbuch muss täglich aktuell sein und folgende Eintragungen aufweisen:

– Datum des Geschäftsvorfalls

– Belegart (Beleg oder Eigenbeleg)

– Belegnummer (fortlaufend)

– Buchungstext, aus dem ersichtlich ist, um was es sich beim Geschäftsvorfall handelt

– Umsatzsteuersatz

– Kasseneinnahme (mit Angabe des Betrags und der Währung)

– Kassenausgabe (mit Angabe des Betrags und der Währung)

– Steuerart (Umsatzsteuer oder Vorsteuer mit Angabe des Betrags)

– Kassenbestand nach Kassenschluss

 

Was ist ein Kassenbuch in Österreich und was ist ein Kassenbuch in Deutschland?

Es gibt keine grundlegenden Unterschiede zwischen einem Kassenbuch in Österreich und in Deutschland. So müssen auf beiden Seiten der Donau der tägliche Saldo nach Kassenschluss, laufende Belegnummern, das Datum, der Betrag der Kasseneinnahme oder Kassenausgabe, der Name des Einzahlers/Empfängers, der Zahlungsgrund sowie der Steuersatz und –betrag festgehalten werden. Natürlich müssen alle steuerrelevanten Daten auch aufbewahrt werden, damit man im Zweifelsfall die Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung beweisen kann.

 

Ist die Kassenbuchführung Pflicht?

Die Kassenbuchführung ist für alle buchführungspflichtigen Gewerbebetriebe mit Bargeschäften Pflicht, das heißt für alle Gesellschaften und Unternehmer mit einem Umsatz über 600.000 € und/ oder einem Gewinn über 60.000 €. Alle anderen müssen ihre Bargeschäfte zumindest in einem Kassenbericht aufzeichnen.

 

Was ist ein Kassenbuch und was ist ein Kassenbericht?

Wie bereits erwähnt, müssen buchführungspflichtige Unternehmen jedes einzelne Bargeschäft im Kassenbuch festhalten. Wer nicht dazu verpflichtet ist, kann sich mit einem Kassenbericht begnügen. Der Unterschied besteht darin, dass im Kassenbericht zwar die Gesamtheit der tatsächlichen Bareinnahmen und -ausgaben des Tages ersichtlich sein müssen, nicht aber jeder einzelne Geschäftsvorfall. Am Ende ergibt der Kassenbericht dann eine Tageslosung, die der Summe entspricht, die durch Bargeschäfte in die Kasse gelangt sind.

 

So hilft dir deine Kassensoftware bei der Kassenführung

Ganz egal, ob du ein Kassenbuch oder einen Kassenbericht führen musst, eine gute Kassensoftware unterstützt dich auf alle Fälle bei der Kassenführung. So liefert dir deine Registrier- oder PC-Kasse zum Beispiel alle notwendigen und exportfähigen Daten, damit du dein Kassenbuch im Nu erstellen kannst. Wenn du dein Kassenbuch immer noch in mühsamer Handarbeit zusammenstellst, lohnt es sich bestimmt, auf eine praktische und kostengünstige Softwarelösung umzusteigen.

 

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